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Wie und Wann führe ich die Beikost ein?

Beikosteinführung:

Viele Mütter oder junge Eltern stellen sich nach ungefähr vier bis fünf Monaten die wichtige Frage, wann genau sie die Beikost bei ihrem Baby einführen sollen. Wann ist mein Baby bereit „feste“ Nachrung essen zu könne? Verträgt mein Baby die neue und eingeführte Beikost? Was gibt es für Hinweise zur Richtigen Beikosteinführung? – Das sind nur ein paar Fragen , die Sie sich vielleich auch jetzt stellen. Versuchen wir einmal gemeinsam einige Fragen zu beantworten.

Wann führe ich Beikost/Brei in die Ernährung meines jungen Babys ein?

Wenn man hier verschiedene Expertenstimmen heranziehen möchte, beschränken wir uns auf den vierten bis sechten Monat. In dieser Zeitspanne wird die Beikost bei den meisten Babys eingeführt. Der vierte und sechte Monat ist natürlich eine erste Richtlinie und erst ab diesem Zeitpunkt sollte Sie anfangen über Beikost und Breie nachzudenken. Nehemen Sie diese Zeitspanne aber nicht allzu Ernst. Bei diesem wichtigen Schritt haben Sie als Elternteil immer noch die Zügel in der Hand und können abwiegen wann genau Sie solche Breie einführen. Auch ihr Kind wird ihnen Anzeichen geben, wann es gern anfangen möchte feste Nahrung zu konsomieren. Eine langsame Schritt für Schritt-Methodik wird Sie auf jeden Fall zum Erfolg führen.

Welche Tipps gibt es, um herauszufinden wann mein Baby bereit für die Beikosteinführung ist?

1.: Sobald Sie merken, dass ihr Baby von allein aufrecht sitzen kann. Diese aufrechte Sitzmöglichkeit erlaubt ihrem Baby eine bessere Nahrungsaufnahme.

2.: Wenn ihr Baby die ersten „Zähnchen“ bekommt, dann könnte es bereit sein „feste“ Nahrung aufzunehmen. Der Zahnwuchs ist eine Art Zeichen der Evolution, denn mit diesen neuen „Zähnchen“ ist es bereit festere Nahrung zu zerkleinern. Der erste Zahn müsste bei ihrem Baby zwischen dem fünften und siebten Monat kommen.

3.: Wenn ihr Baby anfängt zu krabbeln, könnte es für den ersten Brei die richtige Zeit sein. Duch die erhöhte Aktivität ihres noch sehr jungen Kindes reicht die Muttermilch allein für den Grundumsatz nicht mehr aus. Um nun weiter an Wachstum und Gewicht zu zulegen braucht es mehr Nährstoffe, um eine ordentliche Entwicklung zu gewährleisten.

4.: Ein weiterer Punkt für die Beikosteinführung wäre der anhaltende Hunger nach der Stillmahlzeit. Wenn Sie also merken, dass ihr Baby immer noch hunger nach dem Stilen hat, sollte Sie auf jeden Fall überlegen den ersten Brei einzuführen.

5.: Ein weitres Beispiel wäre der Griff zu ihrem Essen. Sie haben es sicherlich schon mal gesehen, dass ein Baby versucht nach ihre oder die auf dem Tisch befindliche Mahlzeit zu greifen und diese essen zu wollen.

Wie führe ich die Beikost ein?

Wie oben schon erwähnt sollte Sie das Baby entscheiden lassen wann es für die erste Beikost an der Zeit wäre. Wichtige Indizien haben Sie ja in den letzten fünf Punkten nachgelesen. In dem Menüpunkt Beikostplan können Sie diesen Punkt noch einmal genauer durchlesen. Aber im Allgemeinen ist zu erwähnen, dass am Anfang erst eine Breimahlzeit in den Beikostplan eingeführt werden sollte. Der sehr empfindliche Bauch ihres Babys soll sich ja an neue Mahlzeiten gewöhnen. Zuvor gabe es ja für ihr Kind nur die Muttermilch. Man sollte testen welche Lebensmittel ihr Kind verträgt und gerade am Anfang nur ein Lebensmittel ausprobieren. Hier kann man auch die Schritt für Schritt-Methodik anwenden.